13.h3 Se5 Die beiden Springer kneifen in die weiße Stellung wie die Scheren eines Taschenkrebses; c4 hängt. 14.Lxe5 kann Weiß nicht spielen, da die Schwächung der schwarzen Felder nicht zu ertragen ist. 14.De2 Dh4 15.Sb5 Lxb5 16.cxb5 Tae8 17.Tac1 Hier hätte wenigstens 17.Sh1! nebst Lg3 versucht werden sollen. So aber stehen diese beiden Figuren auf wackeligen Füßen. 17...f5! Weiß steht vor unlösbaren Problemen. 18.Lb1 fxe4 19.De3 Noch ein kleiner Trick: Es droht Lg5 mit Damengewinn. Aber... 19...Sf3+ 20.gxf3 Txf4 21.Sxe4 Texe4 22.fxe4 Ld4! Nach 23.Dxd4 Dxg3+ 24.Kh1 Dxh3+ 25.Kg1 Dg3+ 26.Kh1 Th4+ wird Weiß mattgesetzt. 0-1

Weiß: Hauke Reddmann . . . . . Schwarz: Sven Wobbe
Winterturnier 5.Runde, Königsindisch

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.g3 Lg7 4.Lg2 O-O 5.Sc3 d6 6.e4 Sbd7 7.Sge2 e5 8.h3 Dieser Zug unternimmt nichts. Aber er beschränkt seinerseits die schwarzen Möglichkeiten. 8...c6 9.O-O Db6 Schwarz schwebt das Motiv exd4 nebst Sxe4! vor. So erklärt sich auch der nächste weiße Zug. Die Dame soll d4 nicht angreifen. 10.Sa4 Vielleicht war einfach 10.d5 besser, um den Springer im Zentrum zu belassen. 10...Da5 11.dxe5 dxe5 12.Le3 b5 Nun zeigen sich die Nachteile von Sa4. Schwarz kann sich problemlos befreien. 13.cxb5 cxb5 14.Sc5 Sxc5 15.Lxc5 Td8 16.b4 Txd1 17.bxa5 Txf1+ 18.Kxf1 Le6 Schwarz hat nun leichten Vorteil. Weiß will sich entdoppeln. 19.a4 Sd7 20.Ld6 bxa4 21.Sc3 Lf8 22.Lxf8 Kxf8 23.Txa4 Tc8 24.Ta3 Ke7 Schwarz hat immer noch leichten Vorteil. Der König droht nach b4 einzudringen, aber bei genauem Spiel müßte Weiß sich verteidigen können. Daher remis. 1/2-1/2

Wurzel

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