HSK U14 Turnier

Es war am Samstag, den 24. März. Wir (Rafael, Dominik, Klaus, Marco und Jennifer-Isabel) fuhren mit unserem Trainer Hauke zum HSK Schnellschachturnier U14. Als wir dort ankamen, meldete Hauke uns an. Dann fuhr er wie bei jedem Turnier in die Uni. (Ich komme ja immer rechtzeitig wieder, und Betreuer laufen massenweise herum, und jedesmal, wenn ich zuguck, stellen sie was ein - HR) Wir kämpften so doll wie wir konnten. Am Ende des Turniers war Rafael von uns der Beste mit 5 Punkten aus 9 Runden. Danach kam Dominik mit 4 Punkten und Marco mit 4 Punkten. Und zu guter Letzt Klaus mit 4 Punkten und Jennifer mit 3 Punkten. Jeder, der bei dem Turnier mitmachte, bekam auch einen Preis. Später fuhren wir gut gelaunt mit unseren Preisen nach Hause.

Jennifer Isabell Pansa

Zum Turnierverlauf:

Rafael 		0 1 = 1 0 1 1 = 0     	Platz 59
Dominik 	0 1 0 1 0 1 0 1 0 	Platz 104
Marco		0 0 1 1 0 1 0 0 1 	Platz 112
Klaus		0 1 0 0 0 1 1 0 1 	Platz 125
Jennifer	0 1 0 0 1 0 0 0 1 	Platz 148
Klaus spielte sein erstes Turnier und schlug sich wacker, auch wenn er von der Pansa-Familie einträchtig verbleut wurde. Doch dank der Tücken des Schweizer Systems landete er am Ende noch vor Jennifer. Als kulturelles Begleitprogramm gab es Fußball (oder Cadre?) in den Gängen mit einer alten Odol-Dose, wobei sich HR als umsichtiger Libero erwies und die meisten Angriffe mit seiner Wampe blocken konnte. Am Ende waren alle froh, daß die Preise endlich verteilt waren; trotz finsterer Drohungen von Klaus, der noch eine Privatfehde mit Jennifer laufen hat, nahm sein Vater doch die ganze Bande im Auto mit nach Hause, nur HR mußte mal wieder laufen.

HR

Bonus: Hier klicken für Endtabelle

INSEL-LÜV

Lars Gustafsson, "Die dritte Rochade des Bernard Foy"
Ein äußerst raffiniert konstruiertes Labyrinth aus Querverweisen und Selbstbezüglichkeiten im Stile von Borges oder Calvino (auch wenn er nicht ganz an die rankommt - Empfehlung!). Schach wird allerdings nur metaphermäßig verwurstet, aber auch dies originell.

Waldemar Lysiak, "Schach dem König"
Der Napoleon-Experte spekuliert: Vielleicht gab es eine Verschwörung, mittels des getürkten Türken (Baron Kempelens Schachautomat, der bekanntlich keiner war) Napoleon gegen einen getürkten Kaiser auszutauschen?
Der Vorteil des Buches ist gleichzeitig sein größter Nachteil: Lysiak läßt zu sehr den Experten raushängen, bombardiert den Leser mit tausenden von realen historischen Fakten, um seine Fiktion plausibel zu machen. Das ist ihm gelungen, aber was hat er bzw. der Leser davon? Mir wären ein paar unerwartete Schlenker in der Handlung lieber gewesen, historisch vertretbar oder nicht.

HR

10


Seite 9 INSELSCHACH 108 Seite 11