(Und wieder klebt der Läufer an der Deckung von g7 und f6 fest - der König kann nicht zu Hilfe kommen, sonst verabschiedet sich a5. Anscheinend ist alles gedeckt...)

Zug Kittlitz

52.Sg5! (Wumm! Schwarz gab sofort auf: 52...fxg5 53.f6 Lf8 54.fxg5 hxg5 55.h6, und die Walze ist durch.) 1-0

Nun kam Runde 5. Dem IM-Gegner schlotterten noch aus der letzten Runde die Knie, wo ihm von Axel Stephan eine saftige Eröffnungsüberraschung vorgesetzt wurde (1.e4 e5 2.d4 exd4 3.Dxd4 Sc6 4.De3 Sf6 5.e5 Sg4 6.De4 d5 7.exd6+ Le6 8.La6!?), und so bot er HR im 8. Zug Remis an. Dieser, angesichts der oben aufgeführten Punkte in ziemlicher Leckmich- Stimmung, nahm einfach mal an. Dasselbe tat Axel am Nebenbrett, womit er Sechster war und angemeiert. Aber auf diese Weise hatte HR einen Abnehmer für seinen bescheuerten Hotelgutschein und später einen Fahrer für Leipzig, da Axel sich in Hannover qualifizierte.


Somit ging es also ab nach Leipzig. Den kulturellen Teil schlage man gefälligst in den einschlägigen Schachzeitungen nach, erwähnenswert (aus HR-Sicht) ist allenfalls das riesige Gratisbüffet zur Feier des 125-jährigen Bestehens des Deutschen Schachbundes. Auch erwähnenswert ist, daß HR mit folgender versehentlich gelöster Fahrkarte doch glatt durch die Kontrollen kam:

Fahrkarte(HR ist ja kindisch genug...)

Nun aber zum Gepatze. HR schmiß schon in der 2. Runde alle Chancen auf die bescheuerten Preise weg, als er ein Opfer unterschätzte:

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