Hatten die Wilhelmsburger Spieler Karsten Ohl, Folker Gätgens und Werner Berthold bei den Süderelbe-Meisterschaften Erfolge zu verzeichnen, so gelang es Wolfgang Junge vom SV Harburg auch den zweiten Wanderpreis von der Elbinsel zu entführen. Anläßlich des 40jährigen Jubiläums stiftete Walter Szameitat 1976 einen wertvollen Vereinspokal, mit der Auflage, daß dieser Pokal für immer dein Klub erhalten bleiben müsse.
Die Blütezeit der Jugendgruppe war 1977. Hauke Reddmann wurde Hamburger B-Jugendmeister und die 1. Jugendmannschaft nahm an den Aufstiegskämpfen zur Regionalliga Nord teil.
Am 13. September 1978 starb Walter Szameitat, der Gründer und langjährige 1. Vorsitzende unseres Schachklubs. 1978 war trotz des traurigen Ereignisses das bisher erfolgreichste Jahr für unseren Verein. Er zählte 80 Mitglieder; davon 28 Jugendliche. Zu den Mannschaftskämpfen stellten die Senioren 4 und die Jugendlichen 3 Mannschaften.
Der Aufwärtstrend der Mitgliederzahlen hielt jedoch nicht lange an. Viele junge Mitglieder verließen den Verein bald wieder. Die stetig abnehmende Schülerzahl am Gymnasium Wilhelmsburg und letztlich die Schließung dieser Schule trugen zum Nachwuchsmangel bei.
Einen Wechsel in der Führungsspitze gab es 1980. Hans Heinrich Ahrens löste Werner Berthold als 1. Vorsitzenden ab. Die 1. Mannschaft spielte 1980-1981 und 1985 in der Stadtliga. Überragender Spieler des Vereins wurde Hauke Reddmann. Von 1981 bis heute konnte er alle Vereinstitel gewinnen und seit 1983 belegte er bei den Hamburger Einzelmeisterschaften vordere Plätze.
Im Jubiläumsjahr 1986 konnten weitere sportliche Erfolge erzielt werden. Der 1. Mannschaft gelang der erneute Aufstieg in die Stadtliga, Hauke Reddmann gewann als erster Wilhelmsburger dreimal den Wanderpokal. Sein größter Erfolg war jedoch die Qualifikation für die Bundesausscheidung im Dähnepokal als bester Hamburger.

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