Dähnepokal

"Nicht verloren und doch ausgeschieden" so könnte man das Abschneiden der SKWIer im diesjährigen Dähne-Pokal beschreiben. Hauke und Oliver gewannen zwar in der ersten Runde, traten aber zu keinem der zehn (!) möglichen Termine für die zweite Runde an und schieden somit aus. Ich gewann die ersten drei Vorrunden. Dabei hatte ich die Möglichkeit gleich drei verschiedene Spielorte kennenzulernen. Die erste Runde spielte ich in Bergstedt, die zweite bei den Schachfreunden und die dritte in Barmbek. Danach folgte die erste Hauptrunde, die zentral in Niendorf gespielt wurde. 25 Spieler traten zu dieser Runde an. Es gab ein Freilos und das bekam - ich! In der nächsten Runde - es waren noch 13 Spieler im Wettbewerb - gab es drei Freilose, diesmal aber keins für mich. (Das wäre wohl auch des guten zuviel gewesen.) Ich mußte mit Schwarz gegen Holger Moritz (Venceremos) antreten. Diese völlig chaotische Partie, in der beide Seiten gleich mehrere Gewinnmöglichkeiten übersehen hatten, endete Remis. In der aus diesem Grunde notwendigen Wiederholungspartie hatte ich von Anfang an Vorteile. Ich machte eine Hängepartie, die ziemlich gut für mich aussah. Das war aber leider auch alles, denn die Partie war - zumindest für mich - nicht zu gewinnen. Da also auch diese Partie Remis endete, war ein Losentscheid notwendig, mit dem ja auch schon Hauke einmal bittere Erfahrungen gemacht hatte - damals allerdings im Endspiel. Kurzum, auch ich schied durch Losentscheid aus. Es wurde also nichts aus der Möglichkeit ins Viertelfinale einzuziehen. Aber auch so war der Dähne-Pokal ein voller Erfolg für mich.
Vielleicht spielen ja im nächsten Jahr ein paar mehr SKWler mit - am Startgeld von 2,- DM sollte es ja wohl nicht scheitern.

Ralf Struckhof

(Holger Moritz ist übrigens ein Studienkollege von elmer und HR und fuhr auch auf der Rückreise von Bremen mit. D. Parapsychologe d.Red.)

12


Seite 11 INSELSCHACH 65 Seite 13