Hallo Karsten, du rote Socke,

L'INSELSCHACH c'est moi! (Frei nach Louis XIV-Sommerfeldt, oder so)

Der Rest der Mannschaft sind nur arme ausgebeutete Sklavenarbeiter, deren Produktionskraft (lies: Computer) ich kurzerhand expropiiert habe. Falls nach IS 100 doch noch die Weltrevolution kommt, darfst Du mich auch persönlich erschießen.

Großkapitalist HR

P.S. Moment mal, irgend etwas stimmt da nicht...wieso habe ich an IS noch keinen einzigen Pfennig verdient... Karsten, pack die Kalaschnikow wieder ein... Kaaaarsten!!!

Dabeisein ist alles

Das neue Jahr begann und es drohte mal wieder die HJET. Diesmal gab es jedoch eine Überraschung: es nahmen vier Jugendliche teil. Es konnte sich zwar keiner aufraffen, am Sonntagmorgen Schach zu spielen, aber es bestand auch die Möglichkeit jeweils am Freitagnachmittag im Friedrich-Ebert-Gymnasium zu spielen. Hin fuhren André, Marco, Dirk und Bastian. Wo war der Rest? Früher war die HJET einmal das zentrale Schachereignis, aber heute...
Zu Beginn des Turniers hatte ich noch die Hoffnung daß Bastian vorne mitmischen könnte, zumal die Teilnehmerzahl (A-E Altersklasse gemeinsam) gering war. Nachdem Bastian einen Auftaktsieg landete, mußte er gegen die beiden späteren Erstplazierten zwei Nullen auf seinem Konto verbuchen. Daraufhin gab er sich auf und holte nur noch weitere 1½ Punkte. Damit landete er als schlechtester Wilhelmsburger auf Rang 15. Mit ein wenig mehr Kampfgeist wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen.
Die Überraschung aus Wilhelmsburger Sicht war André, der als einziger 50% erreichte und den 10. Platz belegte. Dirk und Marco blieben noch etwas hinter den Erwartungen zurück und plazierten sich mit je 3 Punkten auf dem 12. Rang.
Fazit: Es wird über die HJET 1995 nur erwähnt, daß 4 Wilhelmsburger da waren.

MS

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